Wir sind nun „Geprüfte ImmoBarrierefrei-Experten“

Der demografische Wandel ist in vollem Gang – nicht nur in Berlin, auch in Brandenburg und bundesweit. Die Lebenserwartung steigt – die Älteren leben länger. Niedrige Geburtenraten bewirken einen Rückgang der Kinderzahl. Und dadurch steigt der Anteil der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung erheblich.

Das verändert unsere Gesellschaft. Gerade bei der Gestaltung und Anpassung altersgerechten Wohnraums stellt der demografische Wandel uns vor neue Aufgaben. Der Wohnungsbestand in Deutschland muß in Zukunft stärker an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst werden. Und: die Zahl vorhandener altersgerechter Wohnungen reicht bei weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken.

Unsere Geschäftsführerin Regina Burchardt hat im Mai erfolgreich die Prüfung zur „ImmoBarrierefrei-Expertin“ bei der renommierten Sprengnetter Akademie abgelegt.

Warum? Weil wir uns für Sie ständig weiterbilden und wir uns besonders im Bereich „Barrierefrei Bauen“ noch kompetenter und umfassender positionieren wollen. Denn Barrierefreiheit ist wesentlich mehr als beispielsweise breitere Türen oder niedrige Türschwellen – es ist ein Stück Selbständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität. Wir wissen Bescheid – worauf Sie achten müssen, welche Stolperfallen Sie auch günstig umbauen können und welche Fördermöglichkeiten es gibt.

Denn immerhin sind nach einer Erhebung des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung gerade einmal zwei Prozent aller Wohngebäude in Deutschland barrierefrei – und der Bedarf steigt immer mehr.

Regina Burchardt: „Ich freue mich, dass ich unsere Kunden nun auch als „Geprüfte ImmoBarrierefrei-Expertin“ unterstützen kann. Wir möchten, dass sich unsere Kunden ein Höchstmass an Lebensqualität und Unabhängigkeit bewahren – ein barrierefreies Leben ist eine wesentliche Voraussetzung dafür. Übrigens: Auch bei den Planungen für Neu- oder Umbau in jungen Jahren lohnt es sich, das Thema barrierefreier Wohnraum zu berücksichtigen – um so entspannter zu wissen, daran gedacht zu haben“.

 

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Schildow wird immer attraktiver!

Der Mühlenbecker Ortsteil Schildow, in direkter Nachbarschaft zu Berlin-Pankow und Glienicke / Nordbahn an der B 96 gelegen, wächst an jeder Ecke: Bevölkerung, Bautätigkeit, Infrastruktur, Gewerbeansiedlungen.

Für viele Berliner ist Schildow das Tor zum Naturpark Barnim, mit einem romantischen Badesee und viel Grün für Freizeitaktivitäten – oder einfach zum Ausspannen. Dazu gibt es eine Schule, drei Kitas, zwei Sporthallen, einen Jugendclub, vier öffentliche Kinderspielplätze und vieles mehr – ein idealer Ort zum natur- und stadtnahen Wohnen gleichzeitig.

Im Ortszentrum von Schildow stehen nun auch die Weichen auf Grün für ein lang erwartetes großes Bauvorhaben – auf dem ehemaligen Gelände der Furnierfabrik. Neben dem schön gestalteten neuen Dorfplatz werden die Oberhavel-Kliniken ein Pflegezentrum für Senioren bauen mit etwa 80 Plätzen und Angeboten zur Kurzzeit-, Langzeit- und Tagespflege. Außerdem wird die REWE Markt GmbH in direkter Nachbarschaft einen neuen modernen Markt bauen mit größerer Marktfläche, Schwerpunkt auf Bio-Produkten und einer Bäckerei mit etwa 20 Sitzplätzen – sicherlich zur Freude der Senioren nebenan. Genügend Parkplätze werden ebenfalls vorhanden sein und zur besseren Erreichbarkeit der neuen Einrichtungen und zur Entlastung der Bahnhof- und Hauptstrasse wird entlang der Trasse der „Heidekrautbahn“ eine neue Strasse entstehen. Ein neuer attraktiver Ortskern – TOP!

Aber warum erst jetzt? Alles dauert seine Zeit – viele Abstimmungsprozesse in der Gemeinde, dem Lankreis, mit den Investoren und privaten Eigentümern waren erforderlich. Regina Burchardt, die Geschäftsführerin der Burchardt Immobilien GmbH (Berlin-Hermsdorf), war maßgeblich daran beteiligt: „Es ist gelungen, das allein zählt – nun kann es losgehen. Ich freue mich auf das attraktive neue Ortszentrum von Schildow. Mein Dank gilt allen Beteiligten, mit denen – wieder einmal – eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit unmögliche Dinge möglich gemacht hat. In diesem Sinne: auf zum nächsten Projekt.“

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„HeimatLos – Menschen auf der Flucht“ – Eine Initiative von Burchardt Immobilien und Freunden

Liebe Nachbarn, Bekannte, Freunde, Kunden und Geschäftspartner,

aus der Überlegung heraus, Menschen zum Nachdenken über das Thema „Flucht und Vertreibung“ zu bewegen, ist u. a. in Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeauftragten des Bezirks Berlin-Reinickendorf eine Ausstellung entstanden.

Die Wanderausstellung „HeimatLos – Menschen auf der Flucht“ bewegt sich seit Mai 2016 in drei identischen Exponaten durch verschiedenste öffentliche Orte in Berlin und den angrenzenden Gemeinden in Brandenburg. Zu sehen war sie bisher in Schulen, Bibliotheken, Kirchengemeinden, Rathäusern, bei Unternehmen und an anderen Plätzen – wir sind ganz schön herumgekommen.

Vorgestellt werden acht Menschen und ihre Schicksale, Menschen die um 1945 und heute nach Berlin gekommen sind. Fotos, Zitate und Lebenswege von gestern und heute zeigen viele Ähnlichkeiten. Flucht und die Suche nach Schutz sind häufig fester Bestandteil auch unserer ganz persönlichen Familiengeschichte.

Unterstützt wird die Ausstellung unter anderem von der Schauspielerin Petra Zieser („Linie 1“), der Autorin Ruth Winkelmann („Ab morgen heisst Du Sara“), Philip Tägert alias „Fil“ und vielen mehr – auch jenen Verantwortlichen, die die Ausstellungsorte zur Verfügung stellen.
Dafür an dieser Stelle ein aufrichtiges „Danke schön!“.

Anfang der Woche wurde die Ausstellung in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow (hier der Beitrag aus der „MAZ“:  Artikel_MAZ ) eröffnet, zusammen mit der ergänzenden Ausstellung „Über(S)Leben“ – begleitet von beeindruckenden Schilderungen von Ruth Winkelmann über ihre Erlebnisse als Verfolgte in der NS-Zeit und von Geflüchteten, die heute in Rathenow leben und vielen anderen Programmpunkten.

Regina Burchardt, Geschäftsführerin von Burchardt Immobilien:
„Mir war es wichtig  eine Möglichkeit zu schaffen, die Menschen im öffentlichen Raum zu erreichen und zum Nachdenken über das Thema Flucht und Vertreibung anzuregen. Ich wünsche mir, daß sich jeder Mensch eine eigene Meinung bildet und möchte Gespräche ermöglichen. Dies alles ohne erhobenen Zeigefinger und ohne parteipolitische Aussage, aber mit einem Appell an die Mensch-
lichkeit und das Miteinander in unserer Gesellschaft. Ich hoffe, das ist uns ein Stück weit gelungen.“

Alle Informationen und die neuesten Fotos finden Sie immer hier auf unserer Website: www.heimatlos-berlin.de

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Pura Vida – Costa Rica! Ein Traum zum Leben … auch für Sie?

Costa Rica – „Reiche Küste“ – soll Christoph Kolumbus das kleine Land in Mittelamerika voller Naturschönheiten genannt haben: majestätische Vulkankrater, einsame Strände mit türkisblauem Meer oder märchenwaldähnlicher Regenwald – dieses kleine Land präsentiert sich mit einer Vielfalt, die sowohl Naturliebhaber als auch Sonnenanbeter und Genießer in ihren Bann zieht.

Auch das Wetter läßt kaum etwas zu wünschen übrig – je nach Lage liegen die Temperaturen zwischen 23 und tropischen Graden. Costa Rica beherbergt zahlreiche Naturparks, die zum Teil von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden sind; 27 Prozent der Landesfläche stehen unter Naturschutz.

Die Einwohner (Ticas und Ticos genannt) sind sehr offenherzig und gastfreundlich – und dazu handelt es sich um ein politisch sehr stabiles Land: bereits in den 50er Jahren wurde hier die Demokratie eingeführt und das Militär zugunsten von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft. 1983 erklärte Costa Rica seine „dauerhafte und aktive unbewaffnete Neutralität“ und wird deshalb auch als „die Schweiz Zentralamerikas“ bezeichnet.

Warum wir Ihnen das erzählen? Weil die Geschäftsleitung zusammen mit unserem Schwesterunternehmen „Carrols“ vor kurzem dort gewesen ist und ein aufregendes und erlebnisreiches Land kennengelernt hat, das uns verzaubert hat. Und zwar so sehr, dass wir kurzerhand zwei große Grundstücke mit in unser Angebot aufgenommen haben, die wir Ihnen hier gerne vorstellen.

Stellen Sie sich dieses Traumziel vor: nicht nur als Urlaubsziel, sondern als Möglichkeit, Ihre ganz eigenen Ziele zu verwirklichen. Ob Sie mit oder von der Natur leben möchten oder Ihr eigenes Unternehmen in einem wachsenden Markt aufbauen möchten – hier ist es möglich. Oder vielleicht möchten Sie auch einfach ein Haus errichten an einem Platz, von dem Sie schon immer geträumt haben. Die verfügbaren Bauflächen in Costa Rica werden geringer – wir haben noch zwei tolle Gelegenheiten für Sie.

Bei Interesse zögern Sie bitte nicht, uns anzurufen.

Ihr Team von Burchardt Immobilien

 

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Wohnflächenberechnung – wie geht’s denn richtig?

Man sollte es nicht glauben, aber die korrekte Wohnfläche ist Dauerthema in rechtlichen Auseinandersetzungen. Im November 2015 bereits hat der Bundesgerichtshof (BGH) die bis dato gültige sogenannte „10%-Regelung“ gekippt: seitdem gilt nur noch die tatsächliche Wohnfläche als rechtsgültig. Angaben beispielsweise im Exposé oder in Miet- oder Kaufverträgen sowie andere Vereinbarungen zwischen den beteiligten Parteien  spielen keine Rolle mehr.

Die korrekte Wohnfläche ist nicht nur bei der Berechnung des Miet- oder Kaufpreises von erheblicher Bedeutung, auch bei  der Baufinanzierung, bei Nebenkostenabrechnungen oder der Prämie für die Hausratversicherung dient sie als Berechnungsgrundlage.

Definiert ist die Wohnfläche als Summe aller anrechenbaren Grundflächen der Räume, die zu einer Wohnung gehören. Aber was genau bedeutet „anrechenbar“? Nicht immer geht die gesamte Grundfläche einer Wohnung in die Wohnfläche ein. Bei Wohnungen mit Dachschrägen beispielsweise kann es sein, dass die Grundfläche deutlich von der Wohnfläche abweicht: denn auch der Abstand zwischen Boden und Decke ist von Bedeutung . Und außerhalb der Wohnung liegende Flächen wie Terrassen gehen teilweise in die Berechnung der Wohnfläche mit ein.

Zu allem Überfluss gibt es in Deutschland derzeit mehrere Berechnungsmethoden: Am weitesten verbreitet  ist die „Wohnflächenberechnung nach der Verordnung zur Berechnung der Wohnfläche“ (kurz: Wohnflächenverordnung oder WoFIV), die im übrigen verpflichtend ist für öffentlich geförderten Wohnraum.

Für nicht preisgebundenen Wohnraum existieren zusätzlich die DIN-Norm 277 zu „Grundflächen und Rauminhalten von Bauwerken im Hochbau“ und die – inzwischen veraltete und wenig angewandte DIN-Norm 283. Die DIN-Norm 277 ergibt in der Regel größere Wohnflächen: beispielsweise werden Balkone, Kellerräume und Flächen unter Dachschrägen zu 100 Prozent zur Wohnfläche gezählt. So kann es bei  insbesondere bei Dachgeschosswohnungen zu einer bis zu 20 Prozent größeren Wohnfläche kommen – im Vergleich zur Wohnflächenverordnung.

Allerdings wird wird in der Praxis auch für frei finanzierte Wohnungen  immer häufiger die Wohnflächenverordnung zur Berechnung eingesetzt, auch Gerichte nutzen diese als Grundlage bei Rechtsstreitigkeiten, wenn in Kauf- oder Mietverträgen nicht explizit eine andere Methode vereinbart ist.

Sie sehen: hier handelt es sich um ein breites Feld voller Fehlerquellen, die unter Umständen richtig Geld kosten können. Verzichten Sie an dieser Stelle nicht auf die professionelle Hilfe von Experten und fragen Sie uns.

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit, bis zum nächsten Mal,

Ihr Team von Burchardt Immobilien

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Was ist eigentlich Ihre Immobilie wert?

Spätestens, wenn ein Verkauf ansteht oder Sie sich überlegen, Ihre Immobilie zu beleihen, stellt sich die Frage nach dem „wahren“ Wert der eigenen Immobilie. Häufig tendieren Eigentümer dazu, diesen Wert zu überschätzen – um so wichtiger ist in diesem Moment die Ermittlung des objektiven Marktwertes.

Und der hängt von vielerlei Faktoren ab: nicht nur vom Bodenrichtwert (der übrigens lediglich für die durchschnittliche Lage definiert ist), sondern auch von der ganz konkreten Makrolage, von soziodemografischen Entwicklungen im Umfeld oder von bereits geplanten, aber noch nicht bekannten strukturellen Massnahmen in der Gegend Ihres Objektes. Insofern kann der objektive Marktwert von Immobilien ähnlicher Ausstattung und Lage durchaus recht unterschiedlich sein – und immer gilt: die Nachfrage bestimmt den erzielbaren Preis.

Untersuchungen und Stichproben haben gezeigt, dass Immobilien, die preislich richtig eingewertet werden, schneller und nahezu zum Angebotspreis verkauft werden. Im Umkehrschluss: überhöhte Preisvorstellungen führen zu längerer Vermarktungsdauer und zu geringerem Erlös.

Kompetente Makler werden Ihnen sachlich und mit Fakten unterlegt darlegen können, wie ihre Bewertung zustande gekommen ist. Arbeiten Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie nur mit seriösen und erfahrenen Fachleuten zusammen, die das Thema Immobilienbewertung beherrschen und Ihnen professionelle und nachvollziehbare Aussagen an die Hand geben – und damit einen in der Realität durchsetzbaren Marktwert.

Wir haben uns entschieden: für eine unabhängige Zertifizierung des seit über 35 Jahren am Markt tätigen und Top-Anbieters für Immobilienbewertung „Sprengnetter“ und sind seit über 18 Monaten anerkannter „MarktWert-Makler“. Zusammen mit unserer über 20jährigen Erfahrung in Berlin und dem Umland sowie ständigen Weiterbildungen sind wir sicher, Ihnen eine realistische, aktuelle und nachvollziehbare Bewertung Ihrer Immobilie anbieten zu können. Fragen Sie uns einfach.

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit,

Ihr Team von Burchardt Immobilien

P.S.: Auch wenn Sie sich für ein angebotenes Objekt interessieren und eine realistische Marktwertermittlung benötigen, helfen wir Ihnen gerne!    

 

 

 

 

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Schildow: Der Ortskern wird attraktiver!

Neues aus Schildow: im Ortskern ist vorgesehen, einen neuen großen REWE-Markt und ein modernes Pflege- und Seniorenzentrum zu errichten. Auch die Verkehrsführung wird in neue moderne Bahnen gelenkt. Regina Burchardt meint dazu:
„Schildow liegt uns sehr am Herzen. Bereits das Wohn- und Geschäftshaus im Ortskern und die danebenstehenden Ärztehäuser durften wir ermöglichen. Nun sind nach langen Verhandlungen und Klärungen auch der Bau des REWE-Marktes und die Einrichtung für Senioren auf einem guten Weg. Und dann wird es für die Bürger einen wirklich attraktiven neuen Ortskern in Schildow geben. Wir sind stolz darauf unseren Teil dazu beigetragen zu haben und freuen uns mit.“ Mehr dazu in Kürze.

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Rauchmelder – in Berlin Gesetz ab 1. 1. 2017

 

Nicht nur in Mietwohnungen gilt die Rauchmelderpflicht, auch als Eigentümer einer selbstgenutzten Immobilie unterliegen Sie dieser, sofern sie in ihrem Bundesland beschlossenes Gesetz ist. In Brandenburg müssen seit 1. 7. 2016 Neu- und Umbauten mit Rauchmeldern ausgestattet sein, in Berlin ist das entsprechende Gesetz vor kurzem – zum Jahreswechsel – in Kraft getreten. Für bestehende Wohnungen gilt in beiden Bundesländern eine „Schonfrist“  bis 31. 12. 2020. Eine Übersicht über die Regelungen aller Bundesländer finden Sie hier .

Worum geht es eigentlich?

Immer noch stirbt in Deutschland durchschnittlich ein Mensch täglich am den Folgen eines Brandes. Trotzdem sagen die meisten, dass es bei Ihnen zuhause nie brennen wird: sie zünden keine Kerzen an, rauchen nicht oder sind generell vorsichtig. Ein gefährlicher Irrtum. So entstehen Brände häufig durch technische Defekte an Geräten – und ist es erst einmal soweit, bleiben durchschnittlich 4 Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen. Denn die tödliche Gefahr entsteht nicht durch das Feuer, sondern durch den Rauch. Irrig ist also die Annahme, Sie würden durch Hitze oder Brandgeruch ohnehin rechtzeitig geweckt, denn dann ist es meistens zu spät. Davon abgesehen: wenn Sie nachts ruhen, ruht Ihr Geruchssinn ebenfalls. Also: Rauchmelder.

Rauchmelder warnen durch einen lauten Alarm – bis zu 120 Dezibel – rechtzeitig vor der Brandgefahr. Rechtzeitig, weil  der Rauch hochsteigt und  sich unter der Zimmerdecke sammelt. So haben Sie mehr Zeit, ein (noch) kleines Feuer zu löschen, die Feuerwehr zu benachrichtigen oder sich in Sicherheit zu bringen. Und selbst wenn Sie (wovon wir natürlich nicht ausgehen) einmal  ziemlich betrunken im Bett liegen, hören gegebenenfalls Ihre Nachbarn den Alarm und können rechtzeitig eingreifen.

Die Grundlagen

Allen Gesetzestexten zur Rauchmelderpflicht liegt die Anwendungsnorm DIN 14676 zugrunde, die da heisst: „Rauchmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung – Einbau, Betrieb und Instandhaltung“. Kurz gesagt, steht dort, dass Schlafbereiche, insbesondere Kinder- und Schlafzimmer sowie Flure durch Rauchwarnmelder zu überwachen sind (nicht jedoch Küchen). Bei mehrgeschossigen offenen Verbindungen muss mindestens ganz oben ein Melder installiert sein. Die Installation selbst hat so zu erfolgen, dass die Melder vom Brandrauch ungehindert erreicht werden können. Wenn Sie mehr lesen möchten, bitte hier entlang.

Der Bedarf

Zumindest in Berlin und Brandenburg ist der Bedarf groß. So schätzt der Verband Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen , von etwa  700.000 Mietwohnungen der Wohnungsbaugesellschaften seien bisher etwa 5 Prozent mit Rauchmeldern ausgestattet. Für Büros, Betriebe und Eigenheime geht die Berliner Feuerwehr allerdings von einer höheren Dichte aus – was sich mit dem neuen Gesetz zum Jahreswechsel – und spätestens bis Ende 2020 – noch weiter signifikant nach oben bewegen soll.

Eine große Aufgabe also – die oben erwähnte BBU geht von etwa zwei Millionen Geräten alleine für „ihre“ 700.000 Wohnungen  und geschätzten Kosten von etwa 105 Euro pro Wohnung aus (ca. 25 Euro für je drei Geräte und ca. 30 Euro für die Montage).

Bei Mietwohnungen gilt die Nachrüstung übrigens als Modernisierungsmassnahme und wird – ebenso wie die regelmässige Wartung – auf die Miete umgelegt.

Und als Eigenheimbesitzer legen wir Ihnen die Investition natürlich auch ans Herz – und zwar nicht nur in Schlafzimmer, Kinderzimmer oder Flur.

 

Kommen Sie gut ins neue Jahr, Ihr Team von Burchardt Immobilien

 

 

 

 

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Weihnachtsbeleuchtung – was geht und was geht nicht?

Noch haben die Weihnachtsmärkte nicht geöffnet, aber in den Bau- und Elektronikmärkten der Republik sind sie bereits reichlich zu haben: blinkende Weihnachtsmänner, meterlange Lichterketten, dudelnde LED-Schlittengespanne und einiges mehr an Weihnachtsbeleuchtung, um den mehr oder weniger stark ausgeprägten Dekorationssinn deutscher Eigenheimbesitzer und Mieter zufriedenzustellen.

Es blitzt und blinkt also bald besinnlich an Fassaden und in Gärten – und was den einen freut, ärgert den anderen. Wir haben nachgeschaut, was Sie gegebenenfalls beachten müssen, damit die stille Nacht auch still bleibt und das Fest des Friedens nicht zu einer Zeit des Nachbarschaftskrieges über private Weihnachtsbeleuchtung im Freien wird.

Tradition und Sitte

Schon mal gut: Genauso wie Geschenke zum Weihnachtsfest oder der Gänsebraten gilt Weihnachtsbeleuchtung als eine „Tradition und anerkannte Sitte“. Das sagte das Landgericht Berlin im Jahr 2010.

Vorschriften und Regelungen finden Sie häufig in Städte- und Gemeindesatzungen. Ein Blick dort hinein lohnt sich insbesondere bei lautstark musizierenden oder exzessiv blinkenden Beleuchtungselementen. Klar ist in jedem Fall: Die gesetzlichen Ruhezeiten – insbesondere nachts – müssen in jedem Fall eingehalten werden.  Eine Zeitschaltuhr hilft, zwischen 22 und 6 Uhr Strom zu sparen und Nachbars Nerven zu schonen. Strom sparen helfen übrigens auch LED-Lichter: die verbrauchen im  Gegensatz zu herkömmlichen Lämpchen („ … aber die machen doch viel wärmeres Licht …“) bis zu sieben Mal weniger Strom.

Was ist eigentlich eine Weihnachtsbeleuchtung laut BGB?

Im Bürgerlichen Gesetzbuch ist zu lesen, dass es sich hier um eine sogenannte „unwägbare Immission“ handelt – so ähnlich wie Gerüche, Geräusche oder Erschütterungen. Also so eine Art notwendiges Übel – das, wenn es über das übliche Maß hinaus geht und den Nachbarn wesentlich beeinträchtigt, einen Unterlassungsanspruch mit sich bringt (§ 1004 BGB). Ob und wenn ja, wie weit die Beleuchtung über das übliche Maß hinausgeht, wird im Zweifelsfall vom Richter bei einer Ortsbegehung entschieden. Dabei wird in der konkreten Einzelfallbetrachtung festgestellt, ob der Nachbar auch tatsächlich – objektiv betrachtet – durch das Licht gestört wird.

Anders allerdings, wenn Ihre Beleuchtung das Haus des Nachbarn gar nicht direkt beleuchtet und er sich lediglich an den schön bunt blinkenden Farben stört. Das ist zunächst einmal Geschmackssache. Sollten Sie allerdings sein Schlafzimmer ausleuchten, ist wiederum die Grenze des Zumutbaren überschritten. Sie können nicht davon ausgehen, dass Ihr Nachbar Ihretwegen Rolläden oder Gardinen montiert, um in der Weihnachtszeit zum wohlverdienten Schlaf zu kommen.

Wie ist das im Mietshaus?

Ganz ähnliche Regelungen gelten übrigens auch für Mieter. Holen Sie darüber hinaus besser die Erlaubnis des Vermieters ein, wenn Sie die Fassade schmücken wollen – es gilt: die Dekoration muss sicher installiert sein, sie darf die Fassade nicht beschädigen und, klar, die Nachbarn nicht übermäßig stören. Übrigens: Auch wenn Sie es nett meinen und Ihren Nachbarn Freude bringen wollen  – Gemeinschaftsbereiche wie das Treppenhaus oder den Eingangsbereich sollten Sie besser nicht schmücken. Sobald auch nur einer Ihrer Hausgenossen oder gar der Vermieter es verlangt – aus welchen Gründen auch immer – gilt: weg mit dem Schmuck. Weihnachtsduft im Treppenhaus? Eine romantische Vorstellung – sobald aber Duftsprays oder Duftkerzen im Spiel sind, keine gute Idee: Eine Mietpartei darf nicht einseitig bestimmen, welcher Geruch im Gemeinschaftseigentum vorherrschen soll.

Was also tun?

Am besten, Sie überlegen vorher, ob Ihre Nachbarn sich durch die zusätzliche Beleuchtung (und gegebenenfalls die zusätzliche Musik) gestört werden könnten – denken Sie an den „ortsüblichen Rahmen“ – und halten Sie die nächtlichen Ruhezeiten ein.

So werden Sie sicherlich friedvolle Weihnachten feiern können – mit dezenter Weihnachtsbeleuchtung.

Ihr Team von Burchardt Immobilien

Übrigens – der Weihnachtsbeleuchtungs-Weltrekord wird nicht etwa in den USA verortet, sondern im australischen Canberra. Dort hat (bereits im Jahr 2013) eine fünfköpfige Familie ihr Haus mit 502.165 Lämpchen verziert.

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Der Energieausweis – nur ein lästiges Stück Papier?

Seit dem Jahr 2008 ist der Energieausweis bei  Vermietung und Verkauf von Immobilien vorgeschrieben. Bereits in den entsprechenden Anzeigen müssen die wesentlichen Angaben gemacht werden, bei Besichtigung muß er unaufgefordert vorliegen und bei Vertragsschluss müssen Sie ihn ausgehändigt bekommen. Bußgelder bis zu 15.000 Euro drohen bei Zuwiderhandlungen. Trotzdem wird er zumeist als ein lästiges Stück Papier gesehen, mit dem man eigentlich nichts Rechtes anfangen kann. So ein Energieausweis gilt übrigens 10 Jahre.

 

Was soll der Energieausweis?

Gedacht war der Energieausweis bei seiner Einführung als grobe Orientierung zum Energieverbrauch bei Bestandsimmobilien, aus der sich gegebenenfalls Hinweise auf möglichen Modernisierungsbedarf ableiten lassen. Unter anderem sollte so eine gewisse Transparenz auf dem Immobilienmarkt hergestellt werden und es Ihnen ermöglicht werden, den Energiebedarf von Wohnungen oder Häusern, die Sie in die engere Wahl gezogen haben, zu vergleichen und sich somit für die beste Alternative zu entscheiden. So ähnlich übrigens wie bei den Verbrauchsangaben für Kraftfahrzeuge.

 

Welche Rolle spielt der Bewohner der Immobilie?

Eine ganz Entscheidende. Die Energiekosten sind nämlich nicht vom Ausweis abhängig, sondern vom Verhalten des Bewohners – der eine mag es eher frisch und ist mit 18 Grad Raumtemperatur zufrieden, der andere fühlt sich in molliger Wärme wohl und lebt bei 22 Grad in seiner Wohnung. Und vielleicht öffnet er dennoch die Fenster jede halbe Stunde, um frische Luft hineinzulassen. Sie sehen – von einer großen Genauigkeit können Sie schon einmal nicht ausgehen.

Darüberhinaus gilt so ein Energieausweis immer für ein komplettes Gebäude, sodass Sie als Interessent für eine Miet- oder Eigentumswohnung auch keine konkreten Rückschlüsse auf das Objekt Ihrer Begierde ziehen können. Das geht dann am besten über die Nebenkostenabrechnungen.

 

Vergleichbarkeit? Na ja …

Die Vergleichbarkeit wird Ihnen noch zusätzlich dadurch erschwert, dass es parallel zwei Varianten dieses Ausweises in Deutschland gibt:

Der „Verbrauchsausweis“ fasst, vereinfacht gesagt, die Energiebilanz zusammen. Die Werte, die vom Eigentümer selbst erhoben werden können, werden einfach aus den Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre ermittelt. Ein Experte errechnet anhand dieser Daten dann den Energieverbrauch und stellt den Ausweis aus – fertig. Kosten je nach Anbieter bereits unter  50 Euro.

Der „Bedarfsausweis“ ist um einiges teurer, aber auch aussagekräftiger: Hier wird von einem Fachmann der Zustand des Gebäudes begutachtet, ebenso wie die Heizungsanlage und gegebenenfalls durchgeführte Modernisierungsmassnahmen. Daraus wird der zu erwartende Energiebedarf abgeleitet – also aus rein technischen Parametern und unabhängig vom Verhalten der Bewohner. Bei Ein- bis Vierfamilienhäusern, die vor 1977 errichtet sind und noch nicht umfassend energetisch saniert sind, ist diese Variante sogar Pflicht.  Natürlich können Sie auch aus  diesem Ausweis keine 100prozentige Genauigkeit ableiten, aber er lässt immerhin belastbarere Vergleiche zu.

 

Was steht alles in einem Energieausweis?

Ganz vorne stehen die allgemeinen Angaben zum Gebäude: Adresse, Baujahr, Baujahr der Anlagentechnik und ggf. Anzahl der Wohnungen. Ist der Ausweis nach dem 1. 10. 2009 ausgestellt worden, finden Sie hier auch Aussagen zur  Nutzung erneuerbarer Energien und zur Konzeption der Lüftung.

Danach ist aufgeschrieben, welches Verfahren verwendet wurde: Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis, gefolgt von einer intuitiv verstehbaren Farbskala – ähnlich der eines Bandtachos in einem älteren Auto. Hier können Sie auf einer Skala von 0 bis > 400 (die Einheit ist kWh/(m².a)) ablesen, wie hoch der Energiebedarf ist. Als ganz grobe Daumenregel gehen viele davon aus, daß die Zahl „100“ gerade noch so im grünen Bereich liegt.

Aber – so einfach ist es auch an dieser Stelle nicht: Auch hier werden zwei Werte unterschieden: der Primärenergiebedarf beinhaltet auch den Aufwand für die Bereitstellung der Energie – wenn beispielsweise erneuerbare Energien eingesetzt werden, ist der eher niedrig.

Der Endenergiebedarf wird nach technischen Regeln berechnet und bildet die jährlich benötigte Energiemenge für Warmwasser, Heizung und Lüftung ab. Wollen Sie also Ihre künftigen Energiekosten abschätzen, halten Sie sich am besten an diesen Wert.

Schliesslich gibt es noch das Feld „Vergleichswerte Endenergiebedarf“ – hier können Sie die Immobilie Ihrer Begierde modellhaft mit anderen Gebäuden vergleichen. Denken Sie aber daran, dass Verbrauchs- und Bedarfswerte, wie oben erklärt, nur schwer miteinander zu vergleichen sind.

Und auf der letzten Seite gibt der Ersteller des Energieausweises Ihnen noch Tipps zu kostengünstigen Modernisierungsmassnahmen – oder er kreuzt das Feld „nicht möglich“ an.

 

Alles klar? Wenn nicht – so wie Ihnen geht es vielen Interessenten und potentiellen Verkäufern. Wir finden, dass mit einer Harmonisierung der beiden Ausweise schon einmal ein richtiger Schritt in Vergleichbarkeit und Transparenz getan wäre.

Übrigens – wenn Sie uns mit dem Verkauf Ihrer Immobilien beauftragen (Alleinauftrag), erstellen wir für Sie den Energieausweis kostenfrei, ebenso wie die kompetente Wertermittlung Ihres Objektes.

Sprechen Sie uns gerne an.

Bis zum nächsten Mal, Ihr Team von Burchardt Immobilien

 

 

 

 

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