ivd24immobilien.de – Warum wir Ihnen das neue Immobilienportal des Verbandes IVD ans Herz legen

Vielleicht haben Sie schon einmal den Namen ivd24immobilien.de gelesen oder gehört – dahinter steckt das neue Immobilienportal des IVD: des Immobilienverbandes  Deutschland. Was das ist? Der IVD ist der Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V.

 

Warum es den IVD gibt? Weil der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses in der Regel die größte Investition im Leben eines Erwerbers ist und wir finden, daß guter Rat dabei unerlässlich ist. Kompetente Immobilienmakler beraten ihre Kunden umfassend und qualifiziert. Und nicht jeder kann Mitglied werden: Der IVD verpflichtet seine Mitglieder, regelmäßige Schulungen und Seminare zu besuchen, um immer auf dem aktuellen Wissensstand rund um die Immobilie zu sein. Um Verbandsmitglied zu werden und das IVD-Siegel führen zu dürfen, müssen eine umfassende Aufnahmeprüfung bestanden und genaue Wettbewerbsregeln eingehalten werden. Mit diesem umfassenden Paket ist das IVD-Logo ein Gütesiegel für Kompetenz und Professionalität in der Immobilienwirtschaft. Am besten achten Sie auch darauf, daß sie mit einem IVD-Mitglied zusammenarbeiten, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

 

Und nun also ivd24immobilien.de: ein neues Immobilienportal neben den großen konkurrierenden Anbietern, ausschliesslich mit Angeboten von IVD-Mitgliedern. Wir finden, Sie sollten es sich anschauen – aus folgenden Gründen:

 

Erstens: Es werden nur Objekte von IVD-Mitgliedern angeboten. Alle Anbieter sind bekannt und real existent. Sie als Verbraucher haben keine Probleme mit gefälschten Anbieterdaten oder Scheinobjekten, die es gar nicht gibt. Und durch die hohen Anforderungen bei der Aufnahme von IVD-Mitgliedern ist eine hohe Qualität der Anbieter sichergestellt.

 

Zweitens: Die Nutzeroberfläche ist übersichtlich, klar strukturiert und werbefrei. Keine „Umzugskosten vergleichen“-Werbung und keine „Internetverfügbarkeit prüfen“-Links. Nur das, was Sie suchen – seriöse Immobilien. Dazu eine bislang einzigartige Vergleichsmöglichkeit von bis zu 5 Objekten und die vollständige Integration von 360-Grad Touren ins Exposé.

 

Drittens: Hier finden Sie Immobilien, die kein anderes Portal hat. Die Verbandsmitglieder haben sich freiwillig selbst verpflichtet, neue Objekte 7 Tage lang exklusiv auf ivd24immobilien.de anzubieten. Das heißt für Sie: neue Objekte finden Sie hier eher als bei den anderen großen Portalen. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen.

 

Viertens: Die neue Expertensuche. Ob Makler, Sachverständige, Verwalter oder Bauträger – hier finden Sie den passenden Dienstleister in Ihrer Region oder Ihrer Gemeinde. Suchen Sie nach verschiedenen Kriterien oder prüfen Sie, ob ein bestimmter Anbieter Mitglied im Verband ist – Sie wissen schon: damit Sie auf Kompetenz und Professionalität treffen.

 

Wir sind auf jeden Fall auch dabei – geniessen Sie den Sommer und bis zum nächsten Mal,

 

Ihr Team von Burchardt Immobilien

 

 

 

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Alters-, aber bloß nicht altengerecht: ältere Menschen und neue Wohnsituationen

Wir beobachten in den letzten Monaten einen Trend: Die Gruppe der Menschen fortgeschrittenen Alters mischt zunehmend am Immobilienmarkt mit. Ob als Eigennutzer oder als Kapitalanleger, die Zeiten von „am besten bleibt alles so, wie es ist“ scheinen vorbei.

Ältere Menschen sind heute in der Regel mobiler als früher – und sie haben Lust darauf, noch einmal etwas Neues zu beginnen; auch beim Thema Wohnen. Mittfünfziger sind heute beruflich voll aktiv und körperlich meist ziemlich fit, und wenn die Kinder aus dem Haus sind, ist Zeit und Raum, das eigene Leben neu zu gestalten. Auch die individuelle Wohnsituation wird neu bedacht: Das Haus, das häufig angeschafft wurde, um den Kindern eine angemessene Umgebung zum Aufwachsen zu schaffen, ist zu groß – da wird häufig eine Stadtwohnung ins Kalkül gezogen.

Und auch wenn man sich räumlich verkleinert, möchte man sich nicht weniger leisten als bisher:  Entscheidungen, die bisher mit Blick auf die ganze Familie gefallen sind, werden aus der individuellen Sicht der „zurückgebliebenen“ Eltern getroffen – die Ansprüche an Ausstattung und Qualität werden höher, es werden weniger Kompromisse gemacht. Schliesslich wird man künftig mehr Zeit zuhause verbringen. Und man kennt sich und die Abläufe im täglichen Leben inzwischen ziemlich gut.

Um welche Ausstattung geht es? Wie will diese Klientel künftig leben? Im Gegensatz zu den in der letzten Zeit vieldiskutierten vollvernetzten „Smart Homes“ – hier spielen sicherlich auch Berührungsängste eine gewisse Rolle – steht inzwischen das Thema Sicherheitstechnik weit oben auf der Agenda.

Ausserdem wichtig: ein Aufzug, ein Stellplatz in der Tiefgarage und eine großzügige Aufteilung der Räumlichkeiten– möglichst mit zwei Schlafzimmern und einem geräumigen Duschbad. Häufig ein Entscheidungskriterium ist ein großer Balkon bzw. eine Terrasse, denn wer in eine Stadtwohnung zieht, gibt häufig einen Garten auf und wünscht sich mehr als nur einen Platz für zwei  kleine Klappstühle zum Draußensitzen.

Viele ältere Menschen möchten ihre Wohnsituation idealer an ihre heutigen und zukünftigen Bedürfnisse anpassen, indem sie noch einmal bauen – das alte Haus ist zu groß geworden oder der Zuschnitt passt nicht mehr zu den Anforderungen im neuen Lebensabschnitt. Barrierefrei ist hier das Schlagwort, häufig wird bereits ein gesondertes Versorgungszimmer im Erdgeschoss eingeplant, in das man zur Not auch ein Pflegebett stellen könnte.

An Geld jedenfalls fehlt es in dieser Altersgruppe meist nicht: Die entsprechenden Käufer oder Bauherren finanzieren das neue Heim durch den Verkauf ihrer bisher bewohnten Immobilie.

Wenn Sie sich momentan in einer ähnlichen Situation befinden und Ihnen der Sinn nach Veränderung und einem schönen „neuen“  Leben steht, sind wir gerne für Sie da. Wir verkaufen Ihre Immobilie bestmöglich und diskret, bei persönlicher Betreuung und helfen Ihnen gerne bei der Entwicklung von Wohnlösungen, die optimal auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten sind – für ein sorgenfreies und komfortables Leben.

Ihr Team von Burchardt Immobilien

 

 

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Wem gehört eigentlich die Luft über (und der Boden unter) Ihrem Haus?

Geschafft – Sie haben Ihr eigenes Grundstück – ob bebaut oder unbebaut, spielt bei unserem heutigen Thema zunächst einmal keine Rolle.

Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, wie weit Ihr Eigentum in die Erde reicht – in den Boden unter Ihrem Grundstück? Und wieviel vom Luftraum über Ihrem Grundstück Ihnen gehört ?

Im Grundbuch jedenfalls finden sich keine Anhaltspunkte. Und auf Lageplänen oder Flurkarten lassen sich allenfalls die Längen- und Breitenmaße feststellen.

Wie ist das also – dürfen Sie beispielsweise im Boden unter Ihrem Rasen vorkommende Rohstoffe ausbeuten oder den nervigen Flugverkehr über Ihrer Terrasse umleiten?

Die gute Nachricht: eigentlich sieht es gar nicht so schlecht aus mit der Herrschaft über die Luft über und den Boden unter dem eigenen Grundstück. Im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) steht  im Paragraph 905 (Begrenzung des Eigentums): „Das Recht des Eigentümers eines Grundstücks erstreckt sich auf den Raum über der Oberfläche und auf den Erdkörper unter der Oberfläche.“

Danach gehört Ihnen also die Luft über Ihrem Grundstück oder Ihrem Haus – eventuell sogar bis zum All – und der Boden darunter – vielleicht sogar bis zum Mittelpunkt der Erde?

Warum dürfen Sie dennoch nicht in aller Ruhe Bodenschätze abbauen oder die Piloten zwingen, um „Ihren“ Luftraum einen Bogen zu machen? Schuld daran sind verschiedene Gesetze, die die Rechte am Eigentum einschränken. Allen voran der zweite Satz des § 905 BGB: „Der Eigentümer kann jedoch Einwirkungen nicht verbieten, die in solcher Höhe oder Tiefe vorgenommen werden, dass er an der Ausschließung kein Interesse hat.“

Damit sollten beispielsweise Flugzeuge Ihr Grundstück grundsätzlich überqueren dürfen, solange sie es nicht in unmittelbarer Höhe wenige Meter darüber tun. Auch unter der Erde können Sie nicht tun und lassen, was Sie möchten: So gibt es beispielsweise das „Mineralrohstoffgesetz“ (MinroG – Bundesgesetz über mineralische Rohstoffe) und das „Bundesberggesetz“ (BbergG) – unterschieden wird hier zwischen sogenannten „grundeigenen“ Bodenschätzen, die sich tatsächlich im Eigentum des Grundstückseigentümers befinden (eine Liste finden Sie beispielsweise hier) und den „bergfreien“ Bodenschätzen, auf die Sie als Eigentümer leider keinen Zugriff haben – blöderweise befinden sich darunter auch Gold, Platin, Titan und Eisen. Auch Kohle schürfen oder Erdöl fördern dürfen Sie nicht.

Wir dürfen Ihnen an dieser Stelle natürlich keine juristischen Ratschläge anbieten – was wir aber tun können, ist Ihnen nahezulegen, sich entspannt auf Ihren ganz privaten Rasen oder in den Liegestuhl zu legen, in Ihren ganz privaten Himmel zu schauen und ein wenig zu träumen.

Das ist allemal besser, als sich unter Tage zu plagen oder sich über Flieger zu ärgern.

Bis zum nächsten Mal,

Ihr Team von Burchardt Immobilien

 

 

 

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Richtfest – was ist das eigentlich?

In Birkenwerder entsteht zur Zeit eine schicke, großzügige Stadtvilla und letzte Woche war Richtfest. Im Herbst ist das Schmuckstück also bezugsfertig.

Wenn Sie sich fragen, was ein Richtfest eigentlich genau ist und warum das gefeiert wird, haben wir hier ein paar Antwortern für Sie:

Traditionell wird das Richtfest gefeiert, wenn die Zimmerleute ihre Arbeit beendet haben – der Rohbau steht und der Dachstuhl ist errichtet. Es gibt übrigens regional unterschiedliche Bezeichnungen – so können Sie sich beispielsweise auch zur Aufrichte, zur Dachgleiche, zum Fensterbeer, zum Firstbier oder zum Hebefest eingeladen sehen.

Zurückführen lässt sich dieses Fest bis auf das 14. Jahrhundert:

Damals wurde nicht nur der Dachstuhl von Zimmerleuten gebaut, sondern das ganze Haus bestand aus einem Balkenwerk und entsprechend umfangreich waren die Arbeiten, sodass in der Regel die gesamte Nachbarschaft mitgeholfen hat. Vom Fällen der Bäume im Winter, bis zum Ausheben einer großen und tiefen Sägekuhle, in der der Baum mit einer etwa 3 Meter langen Dielensäge zugeschnitten wurde. Auf dem Zimmerplatz, wohin der Rohschnitt danach verfrachtet wurde, wurde das Holz genauer zugeschnitten und angepasst. Um später nachvollziehen zu können, welche Bauteile zueinander passen, wurden sie mit einem Ritzmesser markiert – in der Regel mit den vier Himmelsrichtungen: so hat es auch (meistens) mit der Orientierung beim Zusammenbauen geklappt.

Im Lauf der Zeit wurden diese Arbeiten leichter: vom schweren Eichenholz wurde zu leichterem Tannenholz übergegangen, der Rohschnitt konnte in Sägewerken erledigt werden und das mühsame Lehmstechen und Aufmauern des aus Lehm bestehenden Mauerwerks wurde vom Einzug des Ziegelsteins in den Hausbau abgelöst.

Nicht abgelöst jedoch wurde das Richtfest, welches  zusätzlich zur Funktion des Danksagens für den Einsatz der Dorfgemeinschaft dazu dienen sollte, damit verbundene „Verbindlichkeiten“ und offene Rechnungen zu begleichen – man wollte nicht in einem „belasteten“ Haus wohnen – und dazu, den Herrgott zu bitten, das neue Haus vor allerlei Unheil wie Blitzschlag oder Feuer zu schützen.

Und heute?

Heute gibt es einen mit bunten Bändern geschmückten Richtkranz, eine Richtkrone oder ein kleines Bäumchen (zumeist eine Birke), der vom Zimmermann am Dachstuhl befestigt wird – häufig hängt noch eine Flasche Schnaps und eine Salami mit daran. In verschiedenen Regionen wird das Richtbäumchen durch die Bauherrin oder ein junges Mädchen hinaufgebracht – welches dann auch noch von den Handwerkern mit Wasser begossen wird. Eine ganz besondere Art der Taufe.

Der Bauherr ist verpflichtet, den letzten Nagel einzuschlagen. Aber – Sie ahnen es schon – auch das nicht ohne Tücken. Oft bekommt er einen komplett ungeeigneten Hammer in die Hand gedrückt, einen speziellen Nagel oder das vorgebohrte Loch ist zu klein. Denn für jeden Hammerschlag ist eine Runde Schnaps oder Bier fällig. Und schlägt er gar den Nagel krumm, sind weitere Runden angesagt.

Der Richtspruch ist obligatorisch. Den spricht meistens der Zimmermeister, der Maurermeister oder der Polier. Er folgt festen Regeln und lobt und dankt dem Bauherren und allen Beteiligten und bittet um Gottes Schutz für das Haus. Danach wird – klar – mit Schnaps oder Wein auf die Bauleute angestossen und das Glas gegen das Haus geworfen. Und zwar mit Schmackes: denn nur Scherben bringen Glück.

Übrigens: Sollte sich der Bauherr als geizig erweisen oder gar denken, er kommt um das Richtfest herum, kann ihm einiges blühen.

Zimmerleute sind ja bekanntlich traditionsbewusst. Den Richtbaum ersetzt dann plötzlich ein nackter alter Baum oder ein mit Flaschen und Salzheringen geschmückter Besen. Oder man versieht eine leere Flasche mit einem Loch und mauert diese in den Giebel  ein. Woher dann dieses nervtötende Heulen im fertigen Haus kommt, weiss natürlich keiner…

 

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit und freuen uns, wenn wir uns zum Richtfest sehen,

Ihr Team von Burchardt Immobilien

 

 

 

 

 

 

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Fertig ist die Laube – wie wird man eigentlich Kleingärtner?

Vielleicht haben einige von Ihnen schon das hinreissend komische Buch „Mein Leben im Schrebergarten“ von Wladimir Kaminer  gelesen – über seine Erfahrungen als Neuankömmling in der Berliner Kleingartenkolonie „Glückliche Hütten“.

Wir haben uns gefragt, was man eigentlich tun muss, wenn man sich im echten Leben für einen Kleingarten interessiert. Denn die ca. 1,2 Millionen Kleingärten sind – insbesondere in Zeiten von hipster-inspiriertem „Urban Gardening“  – begehrt und die Wartezeiten sind oft lang.

Wie finden Sie einen Kleingarten?

Am besten mit einem Blick ins Telefonbuch oder, wenn Sie schon länger keines mehr nach Hause geschleppt haben, ins Internet: Dort finden Sie die Seiten des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde, auf denen sich nicht nur Tipps für die digitale Fotografie im Garten finden, sondern auch die Kontaktdaten der örtlichen Kleingartenvereine oder -verbände. Ein Anruf beim Gartenamt (in Berlin „Strassen- und Grünflächenamt“  und in Brandenburg „Grünflächenamt“) hilft Ihnen auch weiter.

Allerdings führen eine Menge Kleingartenvereine teilweise lange Wartelisten. Schauen Sie deshalb auch gezielt nach freien Gärten – in Tageszeitungen, Gartenzeitschriften,  im Internet oder unter den. Aushängen  an den Vereinshäusern.

Warum ein Kleingartenverein?

Weil ein Kleingartenverein so etwas wie ein Vermittler ist: Er pachtet Flächen von der Gemeinde oder von einem privaten Eigentümer und verpachtet diese weiter an die Kleingärtner – in Form von Parzellen. Deshalb: Wenn Sie einen Garten pachten möchten, bewerben Sie sich direkt bei Ihrem ortsansässigen Bezirksverband der Kleingärtner.

Müssen Sie Mitglied werden?

Ja. Wenn Sie Ihre Traum-Kleingartenanlage  gefunden haben, wird es einen Termin mit dem Vorstand des entsprechenden Vereins geben und an einer Mitgliedschaft kommen Sie nicht vorbei. Erst dann können Sie einen Garten zur Pacht beantragen und der Vorstand regelt alles Vertragliche mit Ihnen als künftigem Gartennutzer.

Wie wichtig ist Ihnen das Vereinswesen?

Bei der Besichtigung verschiedener Anlagen  sollten Sie sich diese Frage stellen. Kleingartenanlagen sind nichts für Menschen, die gerne in der Anonymität verschwinden. Ein Vereinshaus gibt es überall, häufig finden sich gemeinschaftliche Kinderspielplätze oder andere Einrichtungen. Generell ist zu beobachten, dass in kleineren Anlagen die Einbindung in die Gemeinschaft meist intensiver ist als in größeren. Schauen Sie auf die Bekanntmachungen am  „Schwarzen Brett“ – das verschafft Ihnen häufig einen ersten Eindruck vom Vereinswesen.

Was kostet Sie ein Kleingarten?

Wenn Sie Ihrem Gartenglück bereits nahe sind, geht es jetzt um die Kosten. Und zwar zunächst um die Ablösesumme für die Pflanzen, die Laube und alles, was Sie so zur Gartenarbeit benötigen. Dafür gibt es geschulte Fachkräfte, die diese Werte nach detaillierten Richtlinien der Landesverbände der Kleingartenvereine  ermitteln. Laut dem zuständigen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung müssen Sie von durchschnittlich 1900 Euro ausgehen (bundesweit). In Berlin liegen die Ablösesummen in der Regel zwsichen 2000 und 5000 Euro.

Dazu kommen die laufenden Kosten, zunächst die Pacht: die liegt in Berlin bei landeseigenen Kleingärten bei maximal 36 Cent pro Quadratmeter. Plus weitere Kosten wie etwa Vereinsbeitrag oder Betriebskosten – dafür sollten Sie etwa 500 Euro jährlich ansetzen.

Was dürfen Sie – und was nicht?

Im Prinzip dürfen Sie Ihr Kleingartenreich nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten – aber nur im Rahmen des Bundeskleingartengesetzes (hier zu finden) und der jeweiligen Gartenordnung des Kleingartenvereins, die recht klare Grenzen aufzeigt und häufig Bestandteil des Unterpachtvertrages ist. Dort finden sich weitergehende Regelungen zur anteiligen Nutzung Ihres Gartens zum Anbau von Gemüse und Obst, zum Lärmschutz, zum Abstellen von Kraftfahrzeugen, zum Mitbringen von Haustieren, zu gemeinschaftlichen Arbeitseinsätzen, zu Größe und Art Ihrer Laube und einigem mehr.

Übrigens: Übernachten in der Laube stellt zumeist kein Problem dar – die Vermietung ist hingegen nicht erlaubt.

Wir wünschen Ihnen in jedem Fall einen schönen Frühling – ob im Kleingarten, auf Ihrem eigenen Grundstück oder einfach im Park!

Ihr Team von Burchardt Immobilien

 

 

 

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Grenzstreitigkeiten am Gartenzaun – so klappt’s (hoffentlich) mit dem Nachbarn

Es wird wieder wärmer draußen – für die allermeisten Gartenbesitzer ein Grund zur Freude. Doch was ist das? Der Baum des Nachbarn ragt auf Ihr Grundstück und nimmt Ihren sorgsam gepflegten Rosenspalieren das Sonnenlicht. Ganz zu schweigen davon, daß das Laub auch noch Ihre Regenrinne verstopft! Nicht alles eitel Sonnenschein also diesseits und jenseits des Gartenzauns. Auch wenn wir keine juristischen Ratschläge erteilen dürfen und darüber hinaus jedes Bundesland sein eigenes Nachbarrecht hat (die von Berlin und Brandenburg finden Sie jeweils hier und hier) haben wir doch ein paar Tipps für Sie, damit es mit dem Frühling klappt – und mit dem Nachbarn.

 

Schon mal positiv: Sie als  Eigentümer dürfen auf Ihrem Grundstück pflanzen, was Sie wollen (nicht aber als Mieter: der muß sich mit dem Vermieter über die Gartengestaltung abstimmen). Umso näher Sie aber dem Zaun kommen, desto weniger darf Ihr Wille geschehen: Die Vorschriften im Nachbarrecht regeln etwa, welche Abstände Sie zum Nachbargrundstück einhalten müssen. Dabei gibt es zwei Ansätze. Zum einen eine Art Staffelung: Je näher die Pflanze an der Grenze steht, desto niedriger muss sie sein. Zum anderen konkrete Festlegungen, wie nah bestimmte Strauch- und Baumarten hinter dem Zaun stehen dürfen. Die Regelungen gelten aber nur für Gehölze – Blumen und kleine Büsche dürfen direkt am Zaun gepflanzt werden.

 

Hält Ihr  Nachbar den Grenzabstand nicht ein, haben Sie einen Anspruch darauf, dass das Gehölz entfernt, auf den richtigen Abstand zurückgesetzt oder beschnitten wird. Allerdings nur, wenn Sie sich – je nach Bundesland unterschiedlich –  innerhalb von zwei bis sechs Jahren beschweren. Auch der Beginn der Frist ist nicht einheitlich festgelegt: Mal gilt der Zeitpunkt der Pflanzung, mal der Zeitpunkt, an dem die maximal zulässige Höhe überschritten wurde. Übrigens: Einmal verjährt, immer verjährt: Als neuer Eigentümer haben Sie oft nur wenig Chancen, gegen Gestrüpp auf dem Nachbargrundstück vorzugehen.

 

Hängen Zweige über den Zaun oder ragen Wurzeln herüber, die etwa Ihre Zufahrt beschädigen, muss der Nachbar sie zurückschneiden. Dazu sollten Sie ihm laut BGB eine „angemessene Frist“ von etwa zwei bis vier Wochen einräumen. Danach können Sie selbst zur Säge greifen – oder eine Firma beauftragen und dem Baumeigentümer die Kosten in Rechnung stellen. Sie dürfen die Äste aber nur so weit beschneiden, wie sie auf Ihr Grundstück ragen. Meinen Sie es zu gut, kann wiederum der Baumbesitzer Schadenersatz verlangen. Außerdem müssen Sie die Wachstumsperioden der Pflanzen und die Brutzeit der Vögel berücksichtigen.

 

Auch nicht erlaubt: die Pflanzen des Nachbarn ohne Absprache als Obstlieferant zu verwenden – auch wenn die Äste mit den reifen Früchten über Ihrem Grundstück hängen. Pflücken verboten – Aufsammeln jedoch erlaubt, aber – Sie ahnen es schon – nicht nach ausgiebigem Schütteln.

 

Ein wenig fallendes Laub oder Schatten genügen nicht, um Ihren Nachbarn zu verklagen. Nur wenn eine wesentliche Beeinträchtigung vorliegt, etwa Ihre Dachrinne ständig durch Laub verstopft ist oder sein Komposthaufen Schädlinge anlockt, muss Ihr Nachbar tätig werden.

 

Urteile zum Thema? Gibt es haufenweise – sie sind aber oft unterschiedlich, weil die Richter in der Regel Einzelfallentscheidungen fällen.

 

Was also tun? Sie können natürlich die entsprechenden Nachbargesetze in Verbindung mit den Vorgaben Ihrer Kommune studieren und sich entsprechend wappnen. Sie können aber auch versuchen, eine gute Nachbarschaft zu pflegen, von vornherein etwas großzügigere Pflanzabstände zu wählen und aufkommende Problemfälle über den Gartenzaun hinweg zu klären. Dann wird es auch ein entspannter Frühling.

 

Bis zum nächsten Mal,

Ihr Team von Burchardt Immobilien

 

 

 

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Bodenrichtwerte 2016 – sie steigen weiter!

Sie haben es bestimmt schon gelesen: Die Bodenrichtwerte im Norden Berlins steigen weiter kräftig an. Der Berliner Gutachterausschuss hat vor einigen Tagen die neuen Bodenrichtwerte – rückwirkend zum 1. 1. 2016 – veröffentlicht und die größte Preisanpassung nach der Wiedervereinigung durchgeführt. Die größte prozentuale Veränderung zum Vorjahr ist in Lübars zu verzeichnen, wo sich der Wert um 24 % erhöht hat; die höchste effektive Wertsteigerung gab es in Frohnau: dort wurde der Bodenrichtwert 2016 von 360 € auf 410 € erhöht – 50 € je Quadratmeter Grundstück innerhalb von 12 Monaten!

Und auch für die angrenzenden Gemeinden in Brandenburg zeichnen sich nach ersten Informationen weitere Steigerungen ab.

Was ist das überhaupt – der Bodenrichtwert?

Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Lagewerte für den Boden, jeweils bezogen auf einen Quadratmeter Grundstücksfläche. Sie bilden typische Verhältnisse einzelner Lagegebiete ab (die sogenannten Bodenrichtwertzonen) und werden für Grundstücke ermittelt, die, so der Gutachterausschuss, „ in ihren tatsächlichen Eigenschaften und rechtlichen Gegebenheiten weitgehend übereinstimmen, eine im Wesentlichen gleiche Struktur und Lage haben und im Zeitpunkt der Bodenrichtwertermittlung ein annähernd gleiches Preisniveau aufweisen.“ In bebauten Gebieten werden Bodenrichtwerte mit dem Wert ermittelt, der sich ergäbe, wenn der Boden unbebaut wäre.

Und wie wird der Bodenrichtwert festgelegt?

Zur Ermittlung von Grundstückswerten und für sonstige Wertermittlungen wurden in jedem Landkreis bzw. kreisfreien Stadt der Bundesrepublik Deutschland selbständige, unabhängige Gutachterausschüsse gebildet. Deren Mitglieder müssen in der Ermittlung von Grundstückswerten oder sonstigen Wertermittlungen sachkundig und erfahren sein und dürfen nicht hauptamtlich mit der Verwaltung der Grundstücke der Gebietskörperschaft, für deren Bereich der Gutachterausschuss gebildet ist, befasst sein. Wo das alles geregelt ist und weitere Informationen dazu finden Sie hier .

Bodenrichtwert = Verkehrswert des Grundstückes?

Nun könnte man auf den Gedanken kommen, den aktuellen Bodenrichtwert mit der Grundstücksgröße zu multiplizieren und – Zack! – den Verkehrswert festgestellt zu haben. Leider ist das nicht ganz so einfach und der Nachbar auf der anderen Straßenseite nennt oft ein wertvolleres Grundstück sein eigen als Sie selbst (oder umgekehrt).
Denn – um wieder das Behördendeutsch zu bemühen – die Bodenrichtwerte berücksichtigen nicht die „besonderen Eigenschaften“ der Grundstücke. Das können beispielsweise sein: die individuelle Verkehrs- oder Geschäftslage (vulgo: die Nachbarschaft), die Größe oder die Form des Grundstücks, die Beschaffenheit des Bodens, das Maß und die Art der Erschliessung oder die Ausrichtung des Grundstücks hinsichtlich der Sonneneinstrahlung oder einfach der Ausblick.

Eine wesentliche Rolle bei der Wertermittlung können ebenfalls Themen wie Altlasten im Grundbuch oder Bodenbelastungen spielen – auch das spielt bei der Berechnung der Bodenrichtwerte keine Rolle.
Wenn Sie also ein Grundstück besitzen – oder eines suchen – behalten Sie das bitte im Hinterkopf und reden Sie am besten mit jemandem , der sich in diesem Thema auskennt, mit den lokalen Gegebenheiten vertraut ist und potentielle zukünftige Entwicklungen einschätzen kann – dann gibt es auch keine Enttäuschungen mit dem Bodenrichtwert.

Denn eines ist klar: Die guten Grundstücke werden zunehmend knapp und die Werte werden weiter steigen. Warten Sie also nicht lange – wir stehen auch zu diesem Thema jederzeit gerne für kompetente Auskünfte zur Verfügung.

Bis zum nächsten Mal,

Ihr Team von Burchardt Immobilien

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Die eigene Immobilie als Altersvorsorge

Endlich geschafft: man lebt in den eigenen vier Wänden – ein sehr befriedigendes, oft sogar glückliches Gefühl. Und denkt man an später, Stichwort „mietfrei Wohnen im Alter“, verklärt sich der Kauf zumeist noch mehr.
Aber ist es wirklich so? Dient das eigene Haus als finanzielles Ruhekissen – und macht es Sinn als womöglich einziger Baustein für die Altersvorsorge?
Zunächst ist es ein tolles Gefühl, Herr im eigenen Haus zu sein und weder Mieterhöhungen noch sonstigen Launen von Vermietern ausgesetzt zu sein. Auch Investitionen gehen leichter von der Hand: leichter jedenfalls als in einem gemieteten Objekt, in dem man eine Kündigung ins Kalkül zieht. Aber spätestens, wenn Investitionen anstehen, die nicht dem eigenen Wohlgefühl dienen, werden viele nachdenklich: wenn das Dach undicht ist oder die Heizung defekt, gibt es keinen Vermieter zum Anrufen. Die Instandhaltung kostet das eigene Geld.
Gerade dieser Faktor wird häufig übersehen, wenn das eigene Haus zentraler Bestandteil der Altersvorsorge sein soll. Klar kann man im Alter von 70 Jahren noch mietfrei wohnen, aber: Ist die Immobilie vielleicht zu groß (die Kinder sind aus dem Haus), noch komfortabel genug (sind Treppen und Bäder für ältere Menschen geeignet), und wieviel muß investiert werden, um Dach, Heizung und Leitungen in gutem Zustand zu halten? Von den ständig steigenden Anforderungen an Energieeffizienz ganz zu schweigen. Klar ist: mietfrei ist die Immobilie nach wie vor zu bewohnen, kostenfrei sieht aber anders aus.
Verkaufen?
Der Verkauf des Hauses ist immer eine Alternative, aber, realistisch gerechnet, verliert eine sogenannte Bestandsimmobilie im Lauf der Jahre immer an Wert. Durch entsprechende Investitionen kann der Wertverfall allenfalls aufgehalten werden. Viel entscheidender ist an dieser Stelle der Bodenpreis, der in den letzten Jahren verstärkt für Wertgewinne sorgt und dessen Steigerung im Idealfall den Wertverlust der Immobilie an sich ausgleichen kann. Deswegen: legen Sie großes Augenmerk auf die Standortwahl. Nicht überall, vor allem abseits der Ballungszentren, steigen die Bodenpreise automatisch und an einem ungünstigen Standort sind verwohnte Bestandsimmobilien nur schwer zu verkaufen. Auch ist der „wahre“ – objektive – Wert ihrer Immobilie vielen Eigentümern meist nicht bekannt. Während beispielsweise Aktien- oder Goldkurse täglich aktualisiert nachzulesen sind, gibt es für Immobilien allenfalls Anhaltspunkte und der wahre Marktwert offenbart sich häufig erst beim Versuch eines Verkaufs und der damit einhergehenden Bewertung.
Risiko streuen?
Es ist also nicht ohne Risiko, die Immobilie als einzigen oder wichtigsten Bestandteil der eigenen Altersvorsorge einzuplanen. Finanzberater raten Ihnen regelmäßig zu einer möglichst breiten Streuung des Vermögens über verschiedene Anlagemöglichkeiten. Wer es sich nicht leisten kann, mehrere Immobilien in verschiedenen Regionen und dazu noch ein breit angelegtes Wertpapierdepot aufzubauen, dem sollte das Thema zumindest bewußt sein.
Dennoch – es gibt vieles, was für die eigene (abbezahlte) Immobilie als vernünftige Absicherung für den Lebensabend spricht: Wenn Sie sich sicher sind, Ihren Lebensabend darin verbringen zu wollen und größere Investitionen ausschließen oder finanzieren können, und wenn es Ihnen nicht wichtig ist, wie der posthume Verkaufswert ausfällt – dann ist das ein attraktives Szenario: Sie sparen viele Jahre Miete und senken so Ihre Lebenshaltungskosten enorm. Ganz zu schweigen vom höheren Wohlfühleffekt.
Und es gibt einen weiteren Vorteil: Wenn Sie Ihre Immobilie finanziert und durch das regelmäßige Abstottern eines Darlehens mit Hilfe eines Finanzplans abbezahlt haben, sind Sie wahrscheinlich ein disziplinierter Mensch. Was Sie jetzt besitzen, auch wenn es unter Umständen nicht die Top-Immobilie in allerbester Lage ist, ist immer noch die wesentlich bessere Geldanlage als ein teurer Urlaub oder ein Luxusauto, den sich so mancher Mieter gegönnt hat und von dem es jetzt nur noch ein paar verwackelte Fotos gibt.
Wir helfen Ihnen gerne – bei der Planung Ihres Immobilienerwerbs genauso wie bei der Finanzierung und der Suche nach dem richtigen Modell für ein sorgenfreies Leben im Alter. Und wenn Sie Ihre Immobilie veräußern möchten, sind wir für Sie da, persönlich und diskret. Auch bei der Suche nach attraktiven Anlagemöglichkeiten in der momentanen Niedrigzins-Zeiten haben wir – in Zusammenarbeit mit einem erfolgreichen Partner – attraktive Immobilienfonds mit guten Renditechancen für Sie.
Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit, bis zum nächsten Mal

Ihr Team von Burchardt Immobilien

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Was passiert eigentlich mit Wohneigentum im Falle einer Scheidung?

Über 166.000 Ehen wurden in Deutschland 2014 geschieden. Häufig wird dabei nicht nur um das Sorgerecht für die Kinder, sondern auch um die gemeinsame Immobilie gestritten.
Wer zieht aus – wer bleibt? Oder ist ein Verkauf doch für alle Beteiligten das Beste? Und welche Rolle spielt der sogenannte „ Zugewinnausgleich“, wenn es um Häuser und Wohnungen geht?

 

Eine Scheidung oder Trennung ist – ob einvernehmlich oder nicht – ohnehin schon schwer genug für alle Beteiligten. Wenn zusätzlich Immobilien vorhanden sind, werden die Formalitäten noch ein Stück komplexer und zur emotionalen Belastung kommen finanzielle Aspekte hinzu. Großes Konfliktpotential liegt etwa in einer Situation, in der ein Ehepaar mit dem Kauf eines Hauses oder einer Wohnung seine finanziellen Rücklagen bereits ausgeschöpft hat.

 

Was also tun? In der Regel wird bei einer Scheidung der Zugewinnausgleich angewendet – es sei denn, es wurde ein Ehevertrag mit gesonderten Regelungen vereinbart. In einer Zugewinngemeinschaft, die mit der Heirat automatisch geschlossen wird, gehören eigene Vermögenswerte wie beispielsweise ein Sparbuch oder eine Lebensversicherung weiter dem jeweiligen Alleineigentümer – also auch eine Immobilie, für die er oder sie als Alleineigentümer im Grundbuch eingetragen ist.

 

Wenn beide Ehepartner gemeinsam ein Haus kaufen und beide im Grundbuch als Eigentümer eingetragen werden, entscheidet der jeweilige Zugewinn, ob bei einer Scheidung ein Partner dem anderen einen Teil abgeben muss. Als Zugewinn wird dabei der Betrag bezeichnet, den jeder Partner im Verlauf der Ehe an Vermögen hinzugewonnen hat. Hat ein Partner mehr Vermögen hinzugewonnen als der andere, muss er einen Zugewinnausgleich – nämlich die Hälfte des Überschusses – an den anderen zahlen.

 

Wir können und dürfen selbstverständlich keinen Rechtsbeistand ersetzen. Aber wir sind mit den Abläufen vertraut, die bei einer Scheidung oder Trennung in Gang gesetzt werden. Wir beraten Sie gerne, wenn Sie nicht wissen, was mit der gemeinsamen Immobilie geschehen soll. Und das diskret und einfühlsam. Auf Wunsch erstellen wir auch eine professionelle Wertermittlung und eine Marktanalyse, um Ihnen als Eigentümern alle Informationen zu liefern, die für eine solche Entscheidung wichtig sind.

 

Soll die gemeinsame Immobilie tatsächlich verkauft werden, sei es aus finanziellen Gründen oder um allen Beteiligten einen Neuanfang zu ermöglichen, kümmern wir uns gerne darum.
Wir betreuen Sie persönlich, erstellen eine individuelle Verkaufsstrategie und sorgen für einen professionellen Ablauf der Besichtigungstermine. Gerne kümmern wir uns um sämtliche finanziellen und rechtlichen Themen und begleiten Sie schliesslich beim Gang zum Notar – damit das Thema Immobilienverkauf der bestmöglichen Lösung zugeführt wird.

 

Herzliche Grüße, Ihr Team von Burchardt Immobilien

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Wohnen im Alter – am liebsten zuhause?

Die Entwicklung schreitet schnell voran: Während im Jahr 2000 etwa 4 Prozent der Deutschen zur Gruppe der über 80-Jährigen zählte, werden es 2050 voraussichtlich bereits über 12 Prozent sein, die dieser Altersgruppe angehören. Ebenfalls 2050 wird die Hälfte der in Deutschland lebenden Menschen über 50 Jahre alt sein und der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung wird sich auf rund ein Drittel erhöht haben.

Auch auf den Wohnungsmarkt hat das Auswirkungen: Bereits 2030, sagt das Institut der deutschen Wirtschaft, werden Senioren in 70 von 400 Kreisen Deutschlands mehr als 40 Prozent der Nachfrage nach Wohnraum stellen.
Es zeigt sich: trotz neuer Angebote wie moderner Pflegheime oder betreuten Wohnens möchten die Senioren möglichst in ihren eigenen vier Wänden alt werden – das Wohnen spielt im Alter die wichtigste Rolle im Alltag:

Fast 90 Prozent der Menschen, die 80 Jahre und älter sind, wohnen noch in den eigenen vier Wänden (und sogar zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zuhause betreut). Weiter: weniger als 20 Prozent der Rentner ziehen eine „altersgerechte“ Wohnform vor – dazu passen die Ergebnisse einer Untersuchung der Universität Regensburg, nach der lediglich 5 Prozent der Senioren in einer altersgerechten Wohnung leben, einer Wohnung also, die ohne Stufen oder Schwellen begehbar ist, und etwa mit einer bodengleichen Dusche und Türen ausgestattet sind, die breiter als 80 Zentimeter sind.

Allerdings – die Wenigsten denken beim Bau bzw. Kauf ihrer Immobilie an dieses Thema: Das Haus und die Lage gefällt einfach zu gut, die Ausstattung passt und das Alter – ist noch weit weg. In der bereits erwähnten Studie des Instituts für Wirtschaft sind 50- bis 65-jährige Menschen nach ihren Wünschen an die Wohnsituation befragt worden: Wichtig sind ein Balkon, eine gute Lage und eine komfortable Ausstattung – das Thema Barrierefreiheit spielt eine bestenfalls untergeordnete Rolle.
Die altersgerechte Umrüstung einer Wohnung nimmt in etwa 15.000 Euro in Anspruch, so eine Faustregel. Die Bereitschaft, diese Summe auszugeben, ist eher gering – und Mieter wollen zumeist dafür keine Mieterhöhung in Kauf nehmen (wenn der Eigentümer überhaupt bereit ist, die Wohnung entsprechend umzubauen).

Und dennoch – die Wohnung wird im Alter zunehmend zum Lebensmittelpunkt; das Wohnumfeld trägt entscheidend zum Wohlbefinden gerade älterer und mobil eingeschränkter Menschen bei.
Alternativen? Neben den bereits in unserem Blog diskutierten Thema „Alters WG“ bieten sich Einrichtungen für „Betreutes Wohnen“ an – in einer Wohnung in einer eigenen Anlage, mit eigenen Möbeln, so selbständig wie möglich, aber mit mehr Komfort und Sicherheit. Das wird gewährleistet durch spezielle Dienstleistungen wie Reinigungs-, Hausmeister-, oder auch Mahlzeitenlieferdienste – häufig in Zusammenarbeit mit einem ambulanten Pflegedienst.

Eine weitere Möglichkeit ist das Wohnen in einem der sogenannten Wohnstifte oder Residenzen. Diese – preislich deutlich anspruchsvollere – Wohnform bietet weitaus umfassendere Serviceleistungen, incl. Mahlzeiten,, die dann zumeist in einem Paket angeboten werden und deren Abnahme häufig verpflichtend ist. Die Preise beginnen für ein Zimmer bei etwa 2000 Euro pro Monat, können aber je nach Größe, Ausstattung, Lage und Leistung sehr schnell deutlich teurer werden.

Eine in den letzten Jahren wieder zunehmend aufkommende Variante ist das sogenannte Netzwerk-Wohnen: unterschiedliche Gruppen wie beispielsweise junge Familien und ältere Menschen werden gezielt zusammengeführt – und können sich mit ihren jeweiligen Bedürfnissen, aber auch Fähigkeiten gegenseitig ergänzen und unter die Arme greifen. Dabei sollte allerdings auf eine klare Trennung der Wohnbereiche geachtet werden, um Unstimmigkeiten bereits im Vorfeld auszuschließen.

Welche Möglichkeiten für einen altersgerechten Umbau einer Immobilie es gibt, welche Finanzierungsformen für ein möglichst sorgloses Leben im Alter in Frage kommen und was Sie rund um die Immobilie und das Wohnen tun können, um als Seniorin und Senior Ihren verdienten Ruhestand zu genießen, erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch. Und selbstverständlich wissen wir auch, wie Sie Ihre Immobilie am besten verkaufen und wie Sie den Erlös bestmöglich anlegen. Fragen Sie uns einfach.

Mit den besten Wünschen für ein gesundes und glückliches 2016,
Ihr Team von Burchardt Immobilien

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